23-29.September
Mit 18 Bikerfreunde/innen
(16 Motorräder)
Harzer- Stausee-Tour

die Straßen gereinigt.
Diese Stausee-Tour durch den Harz, von Freitag bis Sonntag, habe ich bereits im Jahr 2010 ausgearbeitet. Nachdem ich wusste, dass ca. 20 Personen teilnehmen wollten, musste ich noch eine passende Unterkunft finden. Nach vielen suchen, entschied ich mich für das Landgasthaus Zur Linde in Bilshausen, im Eichsfeld. Wie sich später herausstellte, war dieses ein gute Wahl. Hier waren wir bestens aufgehoben. Sogar inklusive Aufpasser für unsere Motorräder. Einen frei laufenden Rottweiler.
Für Freitag plante ich eine Rundtour durch das Eichsfeld. Ein paar Tage vor beginn der Tour erfuhr ich, dass der Papst auch einen Besuch ins Eichsfeld angekündigt hatte. Ich bat den Vatikan, ob man den Papstbesuch nicht verlegen könnte. Antwort: für 18 Biker kann man keine Rücksicht nehmen.
Also musste ich auf das schnellste die Tour abändern.

Freitagmorgen 10:00 Uhr, Treffpunkt Hafenbar in Holzminden.
Von Thomas angeführt, nahm ich die Gruppe aus dem Raum Bielefeld in Empfang.






Unser Freund Michael ist nicht auf dem Bild.Er kam später zum Hotel.
Nach dem wir in der Hafenbar ein reichhaltiges Frühstück zu uns nahmen,
teilte ich die Teilnehmer in 2 Gruppen auf.
Die Strecke nach Bilshausen fuhren wir durch den Solling
über Neuhaus-Silberborn-Dassel-Einbeck-Katlenburg-Lindau
Gesamtstrecke: ca 80 Km
Im Hotel Landgasthof zur Linde angekommen, nahmen wir unser Gepäck
und bezogen unsere Zimmer.
Nun war noch eine kleine Tour angesagt. Durch das Eichsfeld konnten wir, wie schon erwähnt, nicht fahren. Ich wählte eine neue Strecke über Schwiegershausen-Osterode-Clausthal Zellerfeld- (Richtung Seesen) Münchehof-Ildehausen- Willershausen- Westerhof-Nienstedt-Dorste-Bilshausen.

In Apels Köte legten wir eine Mittagspause ein.
Hier hatte ich uns vorher angemeldet.

Der Cheff als Platzeinweiser.




Kaffeepause auf der Hübich Alm. Auch hier waren wir angemeldet.




Ihr könnt mir glauben, das ist nur Apfelschorle.

Abends,gemütliches beisammen sein mit Essen und Trinken.



Das Essen war reichlich

und geschmeckt hat es auch.

Samstag begann die Tour. 9:30 Uhr nach dem Frühstück sollte es losgehen. Der Rottweiler wurde an die Leine genommen, sodass wir ungehindert an unseren Motorrädern kamen. Ein Biker wollte noch schnell zum Tanken fahren. 15 Minuten später rief er mich an, dass es etwas länger dauern würde, und dass er zum ersten Stopp an der Sösetalsperre nachkommen würde. Also starteten wir die Motorräder und stellten uns in 2 Gruppen auf. Nun kam das 2. Problem. Ein Motorrad sprang nicht an. Auch anschieben brachte nichts. Es gab nur noch eine Möglichkeit die Maschine wieder flott zu bekommen. Die "Gelben Engel".Wir entschieden uns, unseren Bikerfreund zurück zu lassen. Nun konnte es mit Verspätung losgehen.
Der erste Stopp war die Staumauer von der Sösetalsperre. Hier wartete unser Bikerfreund, der kein Benzin in seinem Tank hatte. Er musste zu Fuß zur Tankstelle und mit einem Kanister seinen Tank auffüllen. Ich glaube, dass hat er absichtlich getan, um so zu seinem geliebten Frühsport zu kommen.

Söse-Stausee an der Staumauer



Weiter fuhren wir nach Hahnenklee. Auf dem Parkplatz am Liebesbank-Weg parkten wir die Mopeds und besichtigten die Stabskirche. Wir hatten Glück und konnten uns das Glockenspiel anhören.(übrigens, der Liebesbank-Weg ist ein sehr schöner Rundgang.)

Die Stabkirche von Hahnenklee.

Die Stimmung war gut.

Zufriedene Gesichter.



Einer gönnte sich ein kurzes Mittagsschläfchen.
Der Innerste- Stausee war unsere 2. Talsperre. Am Kiosk legten wir eine größere Pause ein. Zwischenzeitlich war Bikerfreund 2 schon unterwegs zu uns. Die Gelben Engel haben sein Motorrad wiederbelebt. Sie hatten es nicht weit. Der Papst konnte zwei Engel entbehren, als Wiedergutmachung, da wir nicht durch das Eichsfeld fahren konnten.

Innerste-Stausee

Der 3. Stausee, die Granetalsperre konnte im Angriff genommen werden. Da wir zeitlich etwas spät waren, erklärte ich die Talsperre auf dem Parkplatz, ohne das Wasser gesehen zu haben. Die Granetalsperre befindet sich im Nordwesten des Harzes oberhalb des Ortes Astfeld zwischen Wolfshagen und Goslar.
Der nächste Halt war in Schulenberg. Von hier hat man einen sehr schönen Blick auf den 4. Stausee , die Okertalsperre.
Blick von Schulenberg auf den Okerstausee

Die Okertalsperre ist die einzige Talsperre mit einem Linienschiffsverkehr.

Weiter ging es nach Altenau. Hier lösten wir die Gruppeneinteilung bis zum Torfhaus auf. Wer wollte, konnte diese Teilstrecke unter Einhaltung der Verkehrsregeln für sich fahren.

Torfhaus


Blick zum Brocken


Nach dem Aufenthalt vom Torfhaus fuhren wir nach Drei Annenhohne. Im Vorfeld kündigte ich die beste Erbsensuppe bei Kucki an.

Ankunft in Drei Annenhohne *Thomas*

*Michael*

*Anne*

*Uwe*

*Helmut*



Die groß angekündigte Erbsensuppe. Hier für hat sich die Tour bereits gelohnt.


Gut gestärkt ging es weiter zum 5. Stausee, die Rappbodetalsperre. Da wir uns bei Kucki länger aufhielten, ging es gleich weiter zum letzten Stausee

Auf der Staumauer Oderstausee
Das war die Stausee- Tour durch den Harz. Es hat uns allen viel Spaß bereitet. Beide Gruppen fuhren sehr diszipliniert. Ausfälle gab es nicht. Die Strecke war ca. 240 Km lang. Für den Samstagabend gab es viel zu erzählen.







Nicht traurig sein Wilhelm, jede Tour geht einmal zu Ende.
Samstag fuhren wir von Bilshausen über Bodensee- Nörten Hardenberg- Hardegsen-Uslar nach Lauenförde. Leider sahen wir noch einen schweren Motorradunfall mit tödlichen Ausgang.
Nach dem Aufenthalt in der Villa Löwenherz, trennten sich unsere Wege. Thomas übernahm wieder die Gruppe und fuhr zurück Richtung Bielefeld. Ich begleitete Monika bis Bodenwerder.Von hier fuhr sie nach Haus. Ich machte mich auf dem Weg nach Bockenem.




Wilhelm kündigt sein kommen zu Haus an.
Bericht und Bilder von H-D
Besonderen Dank an Bernd, der seine Bilder zur Verfügung gestellt hat.


